Als die erste Österreicherin nahm unser Mitglied Christiane am härtesten Ruderrennen der Welt teil. Es führt über beinahe 5000 Kilometer quer über den Atlantik von Europa nach Amerika. Christiane nahm dieses wagemutige Unternehmen mit 3 weiteren Mädels aus Norddeutschland in Angriff. Natürlich ging dem Rennen eine lange Vorbereitungszeit voraus. Das Viererteam namens „Offshoare“ musste um Unterstützung werben, ein hochseetaugliches Boot finden und kennenlernen, Ausrüstung und Proviant besorgen, alle nötigen Handgriffe und Sicherheitsmaßnahmen einüben und vieles mehr.
Insgesamt waren in diesem Jahr 43 Teams angemeldet. Gestartet wurde Mitte Dezember 2025 in La Gomera, Offshoare kam 43 Tage später – also Ende Jänner 2026 – in Antigua an. Christianes Team erreichte nicht nur sicher ihr Ziel, sie erlangten die 3. Position unter den Damen-Vierern – ein höchst beachtliches Ergebnis !
Auf der Fahrt waren die 4 Ruderinnen auf sich allein gestellt. Alle 2 Stunden wurde die Positionen gewechselt. Je 2 des Viererteams ruderten, die anderen beiden waren währenddessen mit Navigieren, Essen und Schlafen beschäftigt. Hauptschwierigkeit auf der Route waren weniger hohe Wellen als so manche Flaute – in denen sich das Vorankommen als besonders zäh herausstellte. Zusätzlich erschwerten die eingeschränkte Bewegungsfreiheit im Boot und die teils extreme Sonneneinstrahlung die Bedingungen. Entscheidend für den Erfolg war daher vor allem die mentale Stärke der Teammitglieder. Klare Sternennächte und so manches Funkgespräch mit nahen Dampfern erhellten die Stimmung. Aber ohne ein positives Herangehen an alle auftretenden Hürden wäre ein derartiges Unterfangen niemals gelungen.
Die Bilder anbei, der Artikel der Kleinen Zeitung vom 15 Februar sowie der deutsche TV-Beitrag unter https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2026/02/rudern-worlds-toughest-row-atlantik-team-offshoare-duntsch-golz-interview.html geben einen kleinen Eindruck von dieser höchst außergewöhnlichen und mutigen Leistung.
Christiane ist glücklich, dass sie ihren Herzenswunsch trotz aller Gefahren und Hindernisse umsetzen und so ihre Grenzen ausloten konnte. Beruflich wechselt sie nun in eine neue Herausforderung. Und obwohl sie daran denkt, in den Triathlonsport einzusteigen, bleibt sie als Ruderkollegin immer höchst willkommen.
Unser Club wünscht Christiane viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg !
Herbert Schiffbänker









