Schon zur Tradition gehört knapp vor Schulbeginn unsere Eintages-Wanderfahrt an das nahegelegene Ruderrevier am Völkermarkter Stausee.
Wir waren 10 Clubmitglieder, trotz Verhinderung eines Teilnehmers am Vortag. Bedanken dürfen wir uns dafür bei Stefan. Er meldete sich als Ersatz und konnte tatsächlich noch so kurzfristig einspringen.
Wie bisher haben wir Boote vom Rudersportzentrum Völkermarkt (VST) entliehen. Diesmal nutzten wir einen gesteuerten Vierer, je einen Doppeldreier und -Zweier. Unterstützt haben uns heuer sogar die weltmeisterlichen Schwestern Kathi und Magdalena Lobnig selbst.
Die Wettervorschau des Tages zeigte zumindest für den Nachmittag heftige Gewitter an. Aber wir hatten Glück. Bei der Fahrt zur Staumauer am Unterlauf der Drau war es leicht bewölkt und die Hitze deutlich geringer als noch in den Wochen davor. Zudem war das Wasser glatt und perfekt zu rudern.
Zu Mittag stärkten wir uns wieder bei der Hafenrast Schreiber direkt neben Steg und Bootshaus des VST. Nach einer beschaulichen Mittagsrast kam immer mehr Wind auf. Wir ließen uns dennoch nicht beirren und ruderten den gesamten Oberlauf bis Dullach II ab.
Am Stausee zurückgelegt haben wir letztlich 32 Ruderkilometer. Die Steuertätigkeit im Vierer wurde verteilt. Renske und Stefan ruderten im 2X sogar bis zur Eisenbahnbrücke und so noch 4 km mehr. Absolut hervorzuheben ist, dass unser blindes Mitglied Jens erstaunlicherweise auch in der Bootsmitte – nicht nur als Schlagmann – mit guter Rudertechnik punktete!
Nach der Rückkehr sprangen einige noch rasch ins angenehm erfrischende Wasser der Drau. Geduscht ging es danach zum geselligen Ausklang in der Griffenrast Mochoritsch. Sie liegt ideal nahe der Auffahrt zur Südautobahn und ist zudem auf größere und spontane Gruppen ausgelegt. Nur Stefan fehlte, denn er besuchte seine Eltern.
Nach einem gelungenen Rudertag höchst zufrieden, satt, aber schon etwas müde brachten Rudi und ich unsere Teilnehmer in zwei PKW gut zurück nach Graz.
Herbert Schiffbänker
Breitensportwart















