Ziemlich kurz entschlossen haben wir uns entschieden, heuer am Inn-River-Race am 11. April 2026 teilzunehmen. Da der Rennvierer bereits besetzt war, haben wir für ein Rennen 4x+ im C-Gig gemeldet. Gefahren sind wir mit dem „Erzherzog Johann“.
Gemeldet waren Herbert, Jose, Rudi und Udo. Mit Uschi haben wir dann nach längerer Suche eine wunderbare Steuerfrau gefunden, die sich bereiterklärt hat, uns über die 5,5 km lange Strecke auf dem Inn von Wernstein bis zum RV Passau zu steuern. Sie hat diese Aufgabe hervorragend gelöst.
Zwei Tage vor der Regatta musste allerdings Herbert leider aussteigen, weil sein Knie es nicht zuließ, ins Boot zu steigen. Kurz bevor wir unsere Teilnahme absagen mussten, haben wir dann in Heinrich einen wunderbaren Ersatz gefunden, den wir gleichzeitig auch als neues Mitglied im rcg begrüßen konnten.
Angereist sind wir zu viert (Rudi, Udo, José und Uschi) mit dem Bootsanhänger am Freitagnachmittag, nachdem die Boote beim Club verladen worden waren. Angekommen sind wir um ca. 21:00 Uhr beim RV Passau, wo wir den Hänger abgestellt haben, und waren dann um ca. 22:00 Uhr in unserem Quartier in Wernstein.
Am Regattatag ist Heinrich zu uns gestoßen und kurz nach 10:00 Uhr waren wir im Boot und sind bei idealem Ruderwetter zu unserer einzigen gemeinsamen Trainingsfahrt, der Anfahrt zum Start, aufgebrochen.
Unsere Startzeit war um 11:19 Uhr. Mit einer Schlagzahl von 25 -27 haben wir das Ziel nach 23:07,68 Minuten erreicht. Wir waren das einzige Boot der Klasse ME, wurden aber mit der Klasse MD mitgezählt und haben den dritten Platz erreicht. Jetzt haben wir einen Referenzwert für das nächste Jahr, der unterboten werden muss.
Das zweite Boot des rcg, Rennvierer „Mike Schneeberger“, besetzt mit Darko, Markus, Inga und Marija, trat im Rennen MW/M 4x A-M an und belegte in der Klasse MB mit einer Zeit von 20:31,33 Minuten Platz zwei.
Insgesamt haben rund 100 Boote (Vierer und Achter) an der Regatta teilgenommen, d.h. ein paar hundert Ruderer und Ruderinnen waren da. Die Stimmung rund um die Regatta war fröhlich und ausgelassen und bei bayerischem Essen und Bier im Bierzelt mit Blasmusik war ein rauschendes Ruderfest im Gange. Die Rückreise erfolgte dann noch am Samstag, wobei der Hänger von der Mannschaft unseres Rennvierers zurückgebracht wurde.
Vielen Dank an die Mannschaft und an Uschi für’s Steuern. Nächstes Jahr gerne wieder!
Rudi Cerjak







